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Bericht der „Wochenpost“:
Neuer Schulträger unterzeichnet Verträge
Twistringen (ts).
Im großen Saal des Twistringer Rathauses fanden am Donnerstag, dem 5. August die Vertragsabschlüsse zum mühevoll erarbeiteten Schulträgerwechsel statt.
Hierbei wurde das Twistringer Gymnasium vom Bistum Osnabrück als erste Stiftungsschule in Niedersachsen übernommen.
Zu der offiziellen Unterzeichnung begrüßte Bürgermeister Karl Meyer sowohl die Schülervertreter, als auch die „besonderen Persönlichkeiten", welche unter anderem aus Hannover lind Osnabrück angereist waren, wie auch den Vertreter der katholischen Kirche Monsignore Reinhard Molitor. Weiter erklärte er, dass man nun nach einer mehr als sechsjährigen Wegstrecke am Ziel angekommen sei und sich der Aufwand in jedem Fall gelohnt habe.
Außerdem bedankte er sich bei Landrat Gerd Stötzel, den Landtagsabgeordneten Hans-Werner Schwarz und Karl-Heinz Klare, sowie den Vertretern des Bistums Osnabrück, die mit fachlicher und konstruktiver Bauplanung für kameradschaftliche Zusammenarbeit gesorgt
hatten. Landrat Stötzel hob dann in seiner Rede die hervorragende Arbeit des Stadtrates hervor und wünschte den Schülern, dem pädagogischen Personal und allen Beteiligten viel Erfolg und die Erkenntnis, das Lernen durchaus Spaß machen kann.
Schwarz erklärte anschließend: „Dieses seit 2004 geplante Projekt hing zwar des Öfteren am seidenen Faden, aber es hat nie Zweifel am Sinn dieses Trägerwechsels gegeben und ich freue mich sehr, dass wir nun zu einem guten Ende gekommen sind."
Es folgten einige Worte des Schulleiters Martin Liitjen, der den Landtag, wie auch das Kultusministerium positiv erwähnte und ausdrücklich betonte, dass Eltern, Schüler und Lehrer geschlossen hinter den Zielen der Schule ständen.
Für das Bistums Osnabrück ergriff dann Dr. Winfried Verburg das Wort: „Politik, Land und Trägerschaft haben hier, trotz einiger unvorhersehbarer Verzögerungen, ein, in Niedersachsen, neues Modell geschaffen und wir möchten uns auf diesem Wege für das entgegengebrachte Vertrauen ausdrücklich bedanken."
Ulrike Pöppelmeier, Vorsitzende des Schulelternrates, fasste in ihrer Abschlussrede kurz zusammen: „Nach anfänglichem Beschnuppern haben wir äußerst konstruktiv mit dem Bistum zusammengearbeitet und freuen uns nun auf die spannenden Zukunftsaufgaben."
Mit der folgenden Vertragsunterzeichnung wurde dann ein langjähriger Prozess zu einem allseits zufrieden stellenden Abschluss gebracht.
Bericht: (ts) Stelloh
In „Die Wochenpost“, 32. Woche 2010; Ausgabe vom 11. August
Siehe auch den Fotobericht vom Besuch in der Berliner Nuntiatur bei der Änderung des Konkordates
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