Kolping-Krippentour 2018

Mit einem Bus hat sich eine große Gruppe von Krippen-Interessierten auf die diesjährige Krippentour der Kolping-Familie gemacht. Herrmann Nölker hat die Fahrt mit anderen organisiert und moderiert. Stationen waren St. Anna in Kroge, St. Josef in Lohne, St. Laurentius in Langförden und St. Vitus in Visbek.

In Krone sind wir einer Franziskanerin begegnet, die uns einen Einblick in das Klosterleben wie -gelände gegeben hat. Eingeführt hat sie auch in die große Krippenlandschaft, die den Altarraum großzügig ziert. Zu sehen ist neben der Krippe das Herrschaftshaus des Königs Herodes, die drei Weisen, die sich auf dem Weg zur Krippe gemacht haben, und die Hirten mit ihren vielen Schafen, die sich an der Krippe versammelt haben. Daneben finden sich der Hl. Franziskus und der Hl. Jakobus. Wer genau hinschaut, findet auch einen Hinweis auf den Fluchtort Ägypten, zu dem Jesu Familie schon bald nach seiner Geburt aufgebrochen ist. Auch ein aufgestelltes Kreuz findet sich in der Krippenlandschaft, darunter lässt sich Jesu Grab erahnen. Unter der Krippe steht an dieser Stelle ansonsten das Taufbecken, woraus alles Leben ja theologisch gesehen seinen Ursprung nimmt.

Moderner ist dierippe in Lohne, die in der Taufkapelle aufgebaut ist. Sie hat große Figuren, die ebenfalls Jesu Geburtsgeschichte erzählen. Ein Augenmerk ist das Altarkreuz. Es zeigt den Auferstandenen, der scheinbar „vom Kreuz geht“. In Langförden haben wir die neoromanische Kirche St. Laurentius besucht. Hier fiel besonders das „kopflose“ Kamel auf, das alle Teilnehmer etwas schmunzeln ließ. Wie in allen anderen Kirchen haben wir aber auch hier gemeinsam Weihnachtslieder gesungen und uns an dem schönen Ort erfreut. Nach einem genussvollen Kaffeetrinken und Kuchenessen hatten wir noch Gelegenheit, die private Krippe der Gastwirtin in Langförden zu bewundern. Neben einem wunderbar geschmückten Tannenbaum von mehreren Metern Höhe gab es eine Krippe aus Jute zu betrachten.

Schließlich haben wir noch St. Vitus in Visbek besucht. Begrüßt wurden wir vom ansässigen Pfarrer, der uns sowohl die Krippe wie auch seine Kirche erläutert hat. So erinnerten uns die Kronleuchter an die Leuchter in unserer eigenen St.-Anna-Kirche. Gefallen gefunden haben die bequemen Sessel für Rollatoren-Besitzer, die auch genügend Platz für die mobile Unterstützung bieten. Eine Idee, die man gut mitnehmen kann … 

Auf der Heimreise gab es für die gut ausgearbeitete Krippentour großen Dank und Applaus!
… und die erste Vorfreude auf die nächste Fahrt!

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