Die Sakramente

Die sieben Sakramente, die wir in der katholischen Kirche feiern, sind im Grunde das, was viele sich heute wünschen: sicht- und fühlbare Zeichen der Liebe Gottes, in denen er uns nahe kommen will. Wasser, aufgelegte Hände, Brot und Wein – in diesen alltäglichen Dingen wirkt der Heilige Geist und führt jetzt und heute fort, was damals Jesus Christus in unserer Welt gewirkt hat, als er Menschen geheilt und ermutigt, ihnen ihre Schuld vergeben und einzelne in ihre Lebensaufgabe eingeführt hat.

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Taufe

Das Übergießen mit Wasser (ursprünglich: Untertauchen) mit den Worten „Ich taufe dich im Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes“ ist das Sakrament des Eintritts in den christlichen Glauben und damit die Kirche. Es symbolisiert, dass wir mit Christus ein neues Leben beginnen und im Glauben schon jetzt mit ihm gestorben und auferstanden sind.

 

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Firmung

Die Handauflegung und Salbung mit geweihtem Öl durch den Bischof versinnbildlicht die Stärkung des Christen auf seinem Glaubensweg mit dem Heiligen Geist. Der Bischof spricht dabei: „Sei besiegelt durch die Gabe Gottes, den Heiligen Geist.“ Das Bild des Siegels drückt aus, dass Gott uns zu eigen annimmt und wir immer zu ihm gehören dürfen. Gleichzeitig werden wir wie ein Brief zu den Menschen gesandt, um ihnen durch unser Leben von unserem Glauben zu erzählen. Der Heilige Geist lässt uns die Gegenwart Jesu Christi in uns erfahren und verstehen, er hilft uns beten und verbindet die Glaubenden untereinander in der Gemeinschaft der Kirche.

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Eucharistie

Das Hauptsakrament der Kirche wird in der Heiligen Messe gefeiert, indem Brot und Wein in Leib und Blut Christi gewandelt werden. Die Gläubigen essen immer wieder gemeinsam von diesem gewandelten Brot und feiern und bekräftigen damit ihre Verbundenheit mit Jesus Christus.

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Sakrament der Versöhnung

Das Sakrament der Versöhnung (oder auch bekannt als „Beichte“ oder „Bußsakrament“) verknüpft das durch Christus geschenkte neue Leben mit meiner ganz persönlichen Lebensgeschichte. Es ist ein Sakrament, das der Einzelne im Gespräch mit einem Priester empfängt. Hier hat man die Möglichkeit, alles, was dunkel ist und falsch läuft im eigenen Leben vor Gott zu bringen und Stärkung und Vergebung zugesagt und geschenkt zu bekommen.

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Sakrament der Ehe

Im Sakrament der Ehe schließen Mann und Frau einen Bund vor und mit Gott. Dieser Bund, der freiwillig und aus Liebe geschlossen wird, symbolisiert die Liebe und damit den Bund Gottes mit seinem Volk. Gott liebt jeden Menschen ganz so, wie er ist, einfach um seiner selbst willen.

 

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Krankensalbung

Die Krankensalbung ist ein Sakrament der Stärkung in Zeiten von Krankheit und Todesgefahr. Indem verschiedene Körperteile gesalbt werden und der Priester mit und für den Kranken betet, wird erinnert an den heilenden Christus. Wichtiger als die körperliche Gesundheit des Menschen ist seine seelische Gesundheit vor Gott.

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Sakrament der Weihe

Die (Diakonen-, Priester und Bischofs-) Weihe nimmt einzelne Männer in Gottes besonderen Dienst. Sie haben die Aufgabe, den Christen die Nähe und das Heil Gottes erfahrbar nahe zu bringen – indem sie, insbesondere in der Spendung der Sakramente, ein sichtbares Zeichen der Gegenwart Jesu Christi unter uns Menschen sind.

Damit sollen sie auch uns befähigen, durch unser Leben Christus in der Welt für andere gegenwärtig werden zu lassen.