Pressemitteilung der Pfarrei St. Anna zum 09.05.2020

Pfarrer Joachim Kieslich freut sich, dass es wieder öffentliche Gottesdienste geben darf, auch wenn sie unter neuen Bedingungen gefeiert werden müssen. Da Malerarbeiten in der St.-Anna-Kirche gerade Gottesdienstfeiern verhindern, hat Pfarrer Kieslich zusammen mit seinem Pastoralteam – und unter Maßgabe der Vorgaben des Bistums Osnabrück – eine neue Gottesdienstordnung entwickelt. Um erste Erfahrungen mit dieser zu sammeln, begrüßt Kieslich, dass die Wiederaufnahme der Messfeiern am Montag beginnt. „So lernen wir die neue Form Schritt für Schritt kennen, und können ggf. schnell Dinge korrigieren und verändern“, so Kieslich weiter. Gebot der Stunde ist damit nicht nur die unbedingte Einhaltung der Vorsichtsmaßnahmen, sondern auch die Flexibilität, die Gottesdienstordnung ggf. wöchentlich an den Möglichkeiten und Erfordernissen der Gemeinde anzupassen. Entsprechend gibt es siebentägige Gottesdienstpläne, die jeweils ab Freitagmittag in den Kirchen der Pfarrei ausliegen.

Eine Anmeldung, um den Gottesdienst besuchen zu können, ist zunächst noch nicht erforderlich, ist sich Kieslich gewiss. Er vertraut darauf, dass sich die jeweiligen Gemeindemitglieder ihre Gottesdienstteilnahme gut überlegen. Wer zum Gottesdienst kommt, muss aber bei Eintritt in die Kirche seine mitgebrachten Kontaktdaten abgeben, die dann für drei Wochen aufbewahrt werden. Zudem wird darum gebeten, dass die Gottesdienstbesucher einen Mund- und Nasenschutz tragen und ihr eigenes Gotteslob mitbringen. Der Ordnerdienst weist Plätze an und fragt nach, ob die Kommunion empfangen werden möchte. Diese wird dann auf einer Untertasse gereicht. Dreh- und Angelpunkt ist aber die Maßgabe des Bistums Osnabrücks, dass jeder Gottesdienstbesucher 1,5 Abstand zu allen Seiten halten muss wie auch 10 Quadratmeter Raum zugeschrieben bekommt. Das heißt für die Platzverteilung in den Kirchen der Pfarrei: Insgesamt dürfen in Marhorst 29 Personen Gottesdienst feiern, in Bassum 26 Personen, in Harpstedt 17 Gläubige und in der Twistringer Krankenhauskapelle können maximal 7 Personen zusammenkommen – Küster und Gottesdienstleiter jeweils inklusive. Vor diesem Hintergrund kommt es zu einem neuen Gottesdienstplan, welcher hier einzusehen ist.

Mit diesem größeren Gottesdienstangebot hofft Kieslich, den ersten gottesdienstlichen Bedarf zu decken. Zugleich gehen die Renovierungsarbeiten in der St.-Anna-Kirche gut voran, so dass auch dort bald erste kleine Gottesdienste stattfinden können. Der gesamte Kirchenraum wird aber erst wieder ab Juli genutzt werden können.

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